Goldimplantate

Ende der 70er Jahre suchte der amerikanische Tierarzt Terry Durkes neue Möglichkeiten, um Tieren, die so wie wir Menschen unter schweren Arthrosen leiden, eine Schmerzlinderung zu verschaffen.

Wirkungsweise

Er fand eine Kombination von Akupunktur und Chemie. Er fand heraus, dass kleine Golddrähte, die man in ein Entzündungsgebiet ( = saures ph-Milieu ) implantierte, zu einer Normalisierung des Gewebe – ph – Wertes führten. Das war der entscheidende Schritt, da in einem neutralen ph – Milieu Schmerzstoffe nicht mehr aktiv werden können.
Damit erfährt das Tier eine Schmerzstillung, welche die Lebensqualität des Tieres deutlich erhöht.
Diese Golddrahtstücke werden nicht nur an bestimmte, schmerzhafte Stellen der Gelenksumgebung implantiert, sondern auch an definierte Akupunkturpunkte, welche nachweislich analgetisch ( = schmerzstillend ) wirken und zudem den Stoffwechsel des betroffenen Gelenkes verbessern.

Operation

Wir verwenden 24 – karätige Golddrahtstücke, welche ca. 1 mm dick und ca. 2-3 mm lang sind. Gold wird vom Körper nicht als fremd erkannt, daher wachsen diese Golddrahtstücke problemlos in der implantierten Stelle ein. Sie wirken ein „Hundeleben „ lang und wandern nicht.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose, die Golddrahtstücke werden mittels einer Hohlnadel über einen kleinen Schnitt in der Haut an das betreffende Gelenk herangeführt.
Nach der Operation geht der Hund mit dem Besitzer nach Hause und beginnt am nächsten Tag mit dem Bewegungstraining.